Probleme mit Druckausgleich

Beim Tieftauchen versucht der Apnoist eine möglichst große Tiefe zu erreichen.

Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon ahofbauer » Di 31. Jul 2007, 17:11

Deine Argumente klingen in dieser Form sehr überzeugend.
Ich bin allerdings auch davon überzeugt daß es beim Freitauchen
eine Menge Sachen gibt die nicht so einfach zu berechnen sind wie
Du es gerade dargestellt hast.

Ich weiss zum Beispiel daß, wenn Du einem Arzt (der noch nie davon
gehöhrt hat) vom Freitauchen erzählst, dann musst Du vorsichtig sein
damit du nicht als verrückt oder dumm eingestuft wirst.
"Es weiss doch jeder daß es so etwas nicht gibt!"

Als Physiker kann Ich dir auch Rechnungen aufstellen die klar
belegen daß, der Mensch nicht über 40 Meter tief tauchen kann
ohne den Lungen auf dem Weg mehr Luft zukommen zu lassen,
da diese sonst zu Brei zerquetscht werden.

Anders gesagt: "Freitauchen verstösst gegen eine Menge altbekannter
und bewiesener Naturgesetze."

Diejenigen unter uns, die einen inquisitiven Geist haben, sind deshalb
in einer eventuell lebenslangen Dynamik gefangen, wo wir auf einer
täglichen Basis das "Unmögliche" tun und auf der anderen Seite versuchen
eine Erklärung dafür zu finden.

Andere Leute sagen daß es einfach unmöglich ist
(die werden aber keine Freitaucher )

Und viele andere scheren sich einen Dreck darum...

Wenn irgendwer dann rausfindet wie´s funktioniert, werden wir ja
sowieso alle rufen: "Ich hab´s ja andauernd gesagt!"

Irgendwas passiert... und Ich wette auf die Milz

(nur so, weil´s lustig ist)
Buén Aire, Compañeros!

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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Michael-N » Di 31. Jul 2007, 17:11

Naja das es einfach zu berechnen ist hab ich auch nicht gesagt, dazu darf und kann man dieses Thema nicht nur auf einen Wert reduzieren und nur darauf bauen. Unser Körper ist ein Orchester und es gibt weltweit keinen Mediziner, der dieses auch nur annähernd dirigieren könnte.
Es gibt aber auch keine Mythen beim Freitauchen, alles lässt sich mit bestehenden Naturgesetzen erklären und bei den 40 Metern ist wie oben erwähnt nur ein Aspekt berücksichtigt worden und der Bloodshift eben nicht. Schon klar das es immer wieder Momente gibt in denen man glaubt etwas unerklärliches entdeckt zu haben, aber mit dem richtigen Ansatz kann man es früher oder später doch erklären.

Nein es hilft wirklich nicht sich von einer radioaktiven Spinne beißen zu lassen, sich mitten in eine nukleare Exposion zu stellen um anschließend bei jedem Wutanfall grün zu werden auch ein Flug durch die Sonne verleiht einem keine Superkräfte. Noch nicht einmal George W. Bush the one and only Brezelman hat solche Maßnahmen Betracht gezogen (eigentlich schade ....).


Gruß
Michael
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Peraglie » Di 31. Jul 2007, 17:12

Den Druckausgleich ohne Hand an der Nase habe ich gemacht, indem ich mit dem Hals, bzw. der Zunge eine Bewegung mache, die dem Anfang vom Gähnen ähnlich kommt. Diese Möglichkeit beherrsche ich nicht immer und nur maximal bis 10m. Dann mache ich die Klassische Methode mit Hand an der Nase, dann Druckaufbau mit dem Mundraum bis es knackt.
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Ataraxie » Mo 26. Jul 2010, 01:36

Wenn man es übertreibt, was geht als erstes kaputt im Körper?...
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon SofaKingDeep » Mo 26. Jul 2010, 15:09

die Frage ist so unpräzise gestellt, dass es unmöglich ist sie zu beantworten.

Wenn du ohne Druckausgleich zu machen tieftauchst dann eght wohl als erses dein Trommelfell über den Jordan.
Wenn du mit leerer Lunge ungeübt 30m tauchst(wenn du es denn schaffen würdest), dann wirst du wohl mit nem Lungenödem wieder auftauchen.

Das spielchen kann man noch was fortsetzen.
Die Hauptschwachpunkte sind natürlich die druckanfälligen, weil luftgefüllten Körperteile: Hauptsächlich Ohr und Lunge(oder u.U. Nebenhöhlen).
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Peraglie » Fr 6. Aug 2010, 16:54

Ich habe einige Male den Druckausgleich verpasst.

Generell tauche ich nun permanent mit der Hand an der Nase ab. Dabei habe ich den Druckausgleich schon bis über 30m Problemlos geschafft. Den Druck, um die Tuben zu öffen baue ich mit dem Mundraum auf. Nicht, wie bei Vasalver mit der Lunge.

Wenn ich einen Druckausgleich verpasst habe, zb. bei 5m oder 7m dann merke ich es erst, wenn es weh tut(Stichwort Abstiegsgeschwindigkeit) Dann ist es schon zu spät. Dann brauche ich garnicht mehr versuchen, den Druckausgleich nachzuholen, wenn es schon weh tut, dann drehe ich sofort um! Das einzig sinnvolle!!! Es sei denn man ist kurz vor dem Weltrekord....;)

Erzwingen kann man keinen Druckausgleich. Es ist eine SUPER Hilfe, wenn man den Druckausgleich sehr häufig macht, bei mir ist es schätzungsweise jeden Meter. So kommt im Prinzip keine große Druckänderung zustande, die mit viel Gewalt ausgeglichen werden muss und der Ausgleich an sich fällt viel leichter. Möglich ist es ja auch, den Druckausgleich permanent zu machen, also die Tuben offen zu halten. Bei mir erfordert es zu viel Anstrenung(leider)
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon diver87 » Sa 7. Aug 2010, 23:06

Ich würde das so nicht verallgemeinern...
Das ist bei jedem unterschiedlich, ich bekomme ihn IMMER ohne krauftaufwand hin! Egal ob ich schon einen verpasst habe und es weh tut...
Deine Druckausgleichsmethode mit dem Mundraum nennt sich übrigens Frenzel.
Die Sache mit dem "die ganze zeit die hand an der nase" ist sicherlich nicht schlecht aber mit vorsicht zu genießen. Wenn du durchgehen die nase zuhälst kommt keine luft mehr in die Maske und die Folge ist ein Maskenbarotrauma. Schon bei zwei Leuten erlebt...
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Peraglie » Sa 14. Aug 2010, 14:13

1) Verallgemeinern? Stellen wie "ich habe", "generell tauche ich" , "verpasst habe" , "merke ich" oder "bei mir" oder oder... sind dir wohl nicht aufgefallen in meinem Beitrag?? LIES GENAUER!

2) Dass es Frenzel heißt, weiß ich wohl... (Danke trotzdem für deine wohlgemeinte Belehrung.....)

3) Dass ich den Druckausgleich in der Maske zwischendurch sicherlich vornehme, indem ich die Nase nicht permanent zuhalte, ergibt sich schon allein aus der Formulierung, dass ich zwar die Hand permanent an der Nase habe, jedoch NIE behauptet habe, sie auch dauerhaft zuzuhalten LIES GENAUER!

4) Wenn du z.B. einen Druckausgleich bei 3m gemacht hast, und dann erst bei 10m den nächsten machst, wird dieser sicherlich schwieriger sein, als wenn du zwischendurch einen oder mehrere gemacht hast... Man bedenke die enorme Druckdifferenz, die sich hierbei ergibt, gegen die du "ankämpfen" musst, wenn du den Druck versuchst, auszugleichen.
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Michael-N » Sa 14. Aug 2010, 16:07

also ich wüsste keine Druckausgleichsmethode, die OHNE den Mundraum miteinzubeziehen zustande kommt. Es gäbe außer Frenzel auch noch BTV, Toynbee, Roydhouse oder Edmonds.
Dann gibt es für die Laien auch noch die ETE. Man kann nicht beschreiben wie es funktioniert "Es Tut Einfach". Man muss nicht für jede Methode einen spezifischen Namen haben und wenn man schon Wert darauf legt Begriffe unbedingt zu "normen", die reine Frenzel funktioniert auch nicht immer, ich erinnere daran das gemäß Original-Anleitung ein K-Laut erzeugt werden soll. Es ist nett, das man per Ferndiagnose sofort feststellen kann, welche DAM man verwendet, ich könnte das mit den Angaben nicht zuweisen.

Sarkasmus ein
Es gibt bestimmt auch die Frenzel in den Versionen Citizien, Professionell und Elite. Elite tut nur mit rasierten Naseninnenflügeln und wenn die Nasenhöhle mit 0,25 mm Talg aus der Analdrüse einer Weddelrobbe eingerieben ist.
Sarkasmus aus

@Peraglie: Du hast natürlich keine Ahnung, da Du ja kein zertifizierter Taucher bist und dir somit die Grundlagen einer fundierten Ausbildung fehlt, das sieht man ja allein an deiner absolut fehlender Fachterminologie!!! :twisted: :roll:
Also halt mal die Flosse flach und mach hier nicht so eine Welle :D ;)

Gruß
Michael
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Re: Probleme mit Druckausgleich

Beitragvon Peraglie » Mo 16. Aug 2010, 18:51

Michael-N hat geschrieben:@Peraglie: Du hast natürlich keine Ahnung, da Du ja kein zertifizierter Taucher bist

AHA! Da weißt einer ganz genau bescheid, ob oder welche Brevets ich besitze.... Interessant Herr Hellseher....

Fehlende Fachterminologie....Dass ich nicht lache.... Einer sagt Tuben, einer sagt Eustachische Röhre...
Ich lebe mein Hobby, weil es mir Spaß macht, nicht, weil ich mit einer hervorragenden Fachterminologie um mich schmeißen kann, aber sonst nix geschissen bekomme....Jedem sein Apnoehobby, wie er es haben möchte.... ;) :evil:
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